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Was Hamza täglich erlebt, was die selektive Myofasziotomie bewirkt – und warum die ABM-Therapie danach entscheidend ist.
Spastik ist keine seltene Diagnose. Aber für die betroffenen Kinder ist sie eine tägliche Herausforderung, die die meisten von uns sich kaum vorstellen können.
Bei spastischer Lähmung senden die Nervenbahnen zwischen Gehirn und Muskeln fehlerhafte Signale. Die Muskeln befinden sich dauerhaft in einem Zustand erhöhter Anspannung – sie ziehen sich zusammen, ohne dass das Gehirn diesen Befehl bewusst gibt.
Die Folge: verkürzte Muskeln und Faszien, die den Körper in unnatürliche Haltungen zwingen. Jede Bewegung kostet mehr Kraft. Das Gehen schmerzt. Einfache Alltagshandlungen werden zur Anstrengung.
Hamzas Spastik betrifft vor allem die Beine. Jeder Schritt, jede Treppe, jedes Aufstehen – er kämpft dafür. Und er tut es mit einem Lächeln, das einen sprachlos macht.
„Trotz allem strahlt er eine Lebensfreude aus, die mich tief berührt hat – und die mich antreibt, diese 657 Kilometer zu laufen."
– Thomas MartinEin präziser Eingriff, der gezielt dort ansetzt, wo die Spastik sitzt – in den verkürzten Muskeln und Faszien.
Die selektive Myofasziotomie ist ein minimal-invasiver chirurgischer Eingriff, bei dem gezielt überaktive und verkürzte Muskel- sowie Faszienstrukturen gelöst werden. Im Gegensatz zu einer vollständigen Durchtrennung werden die Fasern nur partiell eingekerbt – das reduziert die pathologische Spannung dauerhaft, ohne die Muskelfunktion zu zerstören.
Dr. Igor Nazarov in Barcelona hat diese Methode über Jahrzehnte verfeinert. Er behandelt Kinder mit spastischen Lähmungen aus aller Welt und gilt als einer der führenden Spezialisten auf diesem Gebiet.
Der Eingriff ist geplant für den 4. August 2026 – direkt nach dem Ende des Laufs von Genf nach Bregenz.
Spezialisierte Einrichtung in Barcelona, Spanien
Dr. Igor NazarovDirekt nach dem Zieleinlauf in Bregenz
4. August 2026Vollständig durch Pledges finanziert
€ 6.300Genaue Analyse der betroffenen Muskeln und Faszien durch Dr. Nazarov vor dem Eingriff.
Minimal-invasive, gezielte Einkerbungen in die überaktiven Muskelfasern unter Vollnarkose.
Wenige Tage stationärer Aufenthalt, danach Entlassung zur weiteren Rehabilitation.
Neuromotorische Nachbehandlung, die dem Gehirn neue Bewegungsmuster beibringt.
Die Operation löst die körperliche Spannung – die ABM-Therapie lehrt das Nervensystem, diese neue Freiheit zu nutzen.
Die Anat Baniel Method (ABM) ist eine neuromotorische Therapieform, die auf den Erkenntnissen der Neuroplastizität basiert – der Fähigkeit des Gehirns, neue Verbindungen zu bilden und sich anzupassen.
Durch sanfte, präzise geführte Bewegungssequenzen lernt das Gehirn, neue motorische Muster zu entwickeln. Es geht nicht darum, Muskeln zu stärken – sondern darum, dem Nervensystem beizubringen, wie Bewegung effizient und schmerzfrei sein kann.
Direkt nach der Myofasziotomie ist das Fenster für diese Lernprozesse besonders groß: Die gelösten Strukturen ermöglichen neue Bewegungsradien, und das Gehirn ist durch den Eingriff besonders aufnahmebereit für neue Muster.
„ABM ist keine gewöhnliche Physiotherapie. Sie spricht direkt mit dem Nervensystem – und die Ergebnisse sprechen für sich."
– Erfahrungsbericht, Eltern eines behandelten KindesHamza hat die Kombination aus Myofasziotomie und anschließender ABM-Therapie bereits einmal durchlaufen – mit bemerkenswerten Ergebnissen.
Seine Beweglichkeit verbesserte sich spürbar. Schmerzen gingen zurück. Dinge, die vorher nicht möglich waren, wurden plötzlich zur neuen Normalität.
Jetzt – nach weiterem Körperwachstum – hat die Spastik erneut nachgezogen. Ein zweiter Durchgang des bewährten Behandlungswegs kann ihm wieder mehr Freiheit schenken.
100 Menschen × 10 Cent/km × 657 km = 66 € pro Person. Zusammen genau das, was Hamza braucht.
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